Guter Musik Klang im Auto: Was man bei Musikanlagen beachten sollte

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Für Autofans gehört eine ordentliche Sound-Anlage und ein gutes Klangerlebnis auf kleinstem Raum zum perfekten Fahrerlebnis einfach dazu. Um wirklich einen guten Sound im Fahrzeug zu erreichen, ist eine qualitativ hochwertige Grundausstattung das Um und Auf, damit die Lieblingssongs sich nicht wie aus der Blechbüchse anhören.

Auf die Grundausstattung achten
Für eine exzellente Klangqualität im Auto reicht ein normales Autoradio oder ein CD-Player mit den mitgelieferten Boxen leider nicht mehr aus. Ein anspruchsvolleres Klangerlebnis erreicht man mit einem guten CD-Player bzw. Autoradio, einer Endstufe mit 4-Kanal-System, mit einem Frontsystem, das Hoch- und Tiefmitteltöne inkludiert und einem Subwoofer. Dabei wird das Frontsystem auf die Kanäle eins und zwei, und der Subwoofer auf Kanäle drei und vier gebrückt angeschlossen. Das Frontsystem sollte so positioniert werden, dass es sich in Kopfhöhe befindet. Denn dann kann man den vollen Klang direkt auf Ohrenhöhe erleben. Wird das Frontsystem zu tief angebracht, dann verliert der Sound bereits durch die falsche Positionierung so einiges an Klarheit. Boxen mit Sinus-Watt-Wert sollte ebenfalls der Vorzug gegeben werden. Denn der Sinus zeigt an, wie viel Leistung die Box erbringen kann, bevor unerwünschte Verzerrungseffekte eintreten. Mit dieser Grundausstattung für die Musikanlage im Auto wird man sogleich eine enorme klangliche Verbesserung bewirken. Jedoch können wahre Auto- und Soundfans Ihr Soundsystem noch etwas komplizierter Aufrüsten. Für das Fine-Tuning sind allerdings etwas umfangreichere Umbaumaßnahmen notwendig

Volle Verkabelung im Auto
Klar, das Radio muss per Kabel am Strom angeschlossen werden. Aber auch die restlichen Teile der Musikanlage müssen gut und richtig verkabelt werden, damit es zu keinen Problemen kommt. Im Allgemeinen kann die Masse (Minus) über die Karosserie verlegt werden, beispielsweise an einer Gurtschraube. Handelt es sich um eine extrem große Anlage, dann legt man am besten ein separates Minuskabel und zieht vom Minuspol der Starterbatterie ein zusätzliches Kabel zum originalen Massepunkt an der Karosserie. Beim Pluskabel muss auch immer an eine Sicherung gedacht werden, die 30 Zentimeter nach der Batterie gesetzt wird. Wird darauf vergessen, erlischt der Versicherungsschutz im Schadensfall und man kann auf eigene Kosten reparieren. Bei einer Vollaktivanlage mit Soundprozesser sollte man unbedingt an das passende Steuergerät denken, um die Funktionen des Prozessors, wie Mehrkanal-Aktivweichen, Laufzeitkorrektur und Equalizer zentral steuern zu können. Steuergeräte und andere Kfz-Teile gibt es z.B. auf autoteiledirekt.de/autoersatzteil/steuergeraet.

Vorsicht bei zu hoher Lautstärke im Straßenverkehr
Nach erfolgter Aufrüstung der Musikanlage im Fahrzeug steht dem einmaligen Klangerlebnis nichts mehr im Wege. Aber Vorsicht! Denn zu laute Musik schädigt nicht nur das Gehör, sondern erhöht auch noch die Unfallgefahr im Straßenverkehr, da herannahende Autos, Züge und Straßenbahnen nicht gehört werden. Laut ADAC darf im Straßenverkehr die Musik im Auto nur leise gehört werden. Denn Signaltöne und Hupen müssen in jedem Fall akustisch vom Fahrer wahrgenommen werden. Im Detail verrät der Paragraph 23 der Straßenverkehrsordnung, dass Fahrzeugführer dafür sorgen müssen, dass während der Fahrt weder Sicht noch Gehör beeinträchtigt werden. Auch dürfen Passanten durch den Lärm nicht belästigt werden, was sogar zu einer Bußgeldzahlung führen kann. Ein Einbau einer guten Musikanlage trägt aber jedenfalls für eine Verbesserung des Klanges im Auto bei, der auch bei geringer Lautstärke genossen werden kann.

Bild: © Wikipedia

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