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	<title>Musiker Knowhow &#187; Musiktheorie</title>
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	<description>Wissen von und für Musiker</description>
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		<title>Notennamen: Warum die US-Bezeichnung am besten ist</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 16:50:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Notennamen]]></category>
		<category><![CDATA[Notensystem]]></category>

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		<description><![CDATA[Noten lesen funktioniert zwar auch ohne dass Du die dazugehörigen Notennamen kennst. Doch spätestens wenn Du mit anderen Musikern kommunizieren möchtest, sind diese Bezeichnungen wichtig. &#8220;Spiel doch mal ein G&#8221; oder &#8220;Jammen wir heute mal in Fis-Dur&#8221; klingt einfach wesentlich &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/976-notennamen-us-bezeichnung-am-besten.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noten lesen funktioniert zwar auch ohne dass Du die dazugehörigen Notennamen kennst. Doch spätestens wenn Du mit anderen Musikern kommunizieren möchtest, sind diese Bezeichnungen wichtig. &#8220;Spiel doch mal ein G&#8221; oder &#8220;Jammen wir heute mal in Fis-Dur&#8221; klingt einfach wesentlich besser, als wenn man sich erst mit Händen und Füßen oder durch Zeigen des Tons auf der Tastatur oder dem Griffbrett verständigen muss. Doch auch bei den Notennamen gibt es Fallstricke, denn in verschiedenen Ländern herrschen auch andere Sitten.</p>
<p><span id="more-976"></span>
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<p>Um den Artikel als Einsteiger verstehen zu können solltest Du bereits unseren Beitrag <a href="/289-notenlesen-der-trick.html" title="Noten lesen - Der Trick">Noten lesen &#8211; Der Trick</a> gelesen haben. Dann kannst Du anhand der musikalischen Linie und Notenschlüssel auch die dazu passenden Notennamen herausfinden.</p>
<p>Damit Du den Überblick nicht verlierst, beschränken wir uns auf das deutsche und amerikanische Notensystem. Natürlich gibt es auch noch andere, so haben spanisch-sprechende Länder beispielsweise Bezeichnungen, die dem Solfege-System (do re mi fa so la ti do) verwandt sind. Fangen wir mit dem leichtesten Notensystem an:</p>
<h3>Das amerikanische Notensystem</h3>
<p>Die amerikanische Nation macht es sich bezüglich den Notennamen am einfachsten. Ausgangspunkt aller Noten ist hierbei der so genannte Kammerton. Nach diesem werden Instrumente üblicherweise gestimmt. Die Schwingung des Kammertons beträgt 440 Hertz, insbesondere bei Orchesterstimmungen weicht die Angabe geringfügig nach oben ab. Diesen Ton solltest Du auch von der Stimmgabel kennen, früher spielten auch Telefonleitungen und Fernsehsender (als es noch nicht den 24-Stunden-Livebetrieb hab) diese Frequenz ab.</p>
<p><a href="http://www.musiker-knowhow.de/976-notennamen-us-bezeichnung-am-besten.html/notennamen01" rel="attachment wp-att-979"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/uploads/2011/04/notennamen01.jpg" alt="Notennamen" title="Notennamen" width="530" height="115" class="aligncenter size-full wp-image-979" /></a></p>
<p>Unsere lieben US-Bürger bezeichnen diesen Ton ganz einfach als <strong>A</strong> und zählen so lang das Alphabet durch, bis der Ton wieder wie der Kammerton klingt, weil sich die Frequenz verdoppelt hat. Auch bei den Notennamen mit Vorzeichen liegt Amerika klar in Führung: Welches Vorzeichen auch immer gerade vor der Note steht, wird bei der Bezeichnung des Tons hintenan gestellt. Im Englischen wird dabei zu jedem Kreuz (#) &#8220;sharp&#8221; gesagt und für jedes B (b) &#8220;flat&#8221;. Aus dem deutschen Cis wird also <strong>C#</strong> (sprich: C sharp) und aus dem As wird <strong>Ab</strong> (sprich: A flat). Einfach, oder?</p>
<h3>Das deutsche Notensystem</h3>
<p>Man munkelt, dass es bei den deutschen Notennamen ganz ähnlich war. Doch irgendjemand sollte einmal die Notenbezeichnung <strong>B</strong> aufschreiben. Er versuchte es mit einem Kleinbuchstaben und zog den Bogen des &#8220;b&#8221; nicht ganz zusammen. Fortan wurde unser B als <strong>H</strong> bezeichnet. Natürlich ist diese Anekdote unbestätigt, doch recht glaubhaft. Unerklärt bleibt es jedoch, dass die Deutschen vom <strong>C</strong> aus anfangen zu zählen. Vielleicht konnten sie sich den Ton einfach auf der Klaviatur besser merken.</p>
<p><a href="http://www.musiker-knowhow.de/976-notennamen-us-bezeichnung-am-besten.html/notennamen02" rel="attachment wp-att-980"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/uploads/2011/04/notennamen02.jpg" alt="Notennamen der Kreuze und Bs" title="Notennamen der Kreuze und Bs" width="530" height="115" class="aligncenter size-full wp-image-980" /></a></p>
<p>Noch schwieriger wird es bei den Notennamen mit Vorzeichen. Im Allgemeinen lässt sich auch hier wieder eine Regel bilden. Für jedes Kreuz wird ein &#8220;is&#8221; an den Notennamen angehangen, für jedes B ein &#8220;es&#8221;. Bei den Kreuzen klappt das auch ganz gut, nur die Bs haben viele Ausnahmen. Aus &#8220;Ees&#8221; wird einfach ein <strong>Es</strong> gemacht, Aes mutiert zum <strong>As</strong>. Am Schlimmsten ist die Ausnahme des deutschen H mit einem B davor: Der Ton heißt nicht etwa Hes, sondern <strong>B</strong>.</p>
<h3>Welches System ist nun besser?</h3>
<p>In den meisten Musikschulen und im Musikunterricht in allgemeinbildenden Schulen wird natürlich das deutsche Notensystem unterrichtet. Schließlich leben wir hier in Deutschland. Nur ist dieses System unserer Meinung nach viel zu schwer für den Einsteiger. Das amerikanische System hingegen ist fast selbsterklärend, denn das Alphabet kennen die meisten Deutschen im Schlaf und die Kreuze und Bs folgen einer logischen Ordnung.</p>
<p>Deshalb plädieren wir für die amerikanischen Notennamen. Auch Lehrer an Musikschulen sollten dies beherzigen. Es sollten auf jeden Fall beide Systeme erklärt werden, denn das US-Notensystem ist in den meisten heute erhältlichen Notenbüchern in den Akkordsymbolen enthalten. In meinem eigenen Lehrbetrieb bin ich dazu übergegangen, den Schüler oder die Schülerin nach einigen Erklärungen vor die Wahl zu stellen. Wer es trotzdem Deutsch mag, schreibt das amerikanische und spricht das deutsche Notensystem. Die meisten Schüler von mir haben sich jedoch für eine komplett englische Herangehensweise entschieden.</p>
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<p><em>Hier auf Musiker Knowhow verwenden wir (mit einigen frühen Ausnahmen) die amerikanischen Notennamen. Beim <strong>B</strong> vermerken wir jedoch stets das deutsche <strong>H</strong>, damit es nicht zu Verwechslungen kommt. Wie findest Du die allgemeine Situation zum amerikanischen und deutschen Notensystem? Welches System verwendest Du am liebsten? Berichte uns von Deinen Erfahrungen in den Kommentaren!</em> <img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/3baf40394d85450b8662206109feeb91" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
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		<title>Kadenzen bilden und erkennen</title>
		<link>http://www.musiker-knowhow.de/709-kadenzen-bilden-und-erkennen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 08:12:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[kadenzen]]></category>
		<category><![CDATA[quintfall]]></category>

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		<description><![CDATA[Um die Harmonielehre besser zu verstehen, Tonarten in einem Song zu erkennen oder besser Stücke schreiben zu können, ist es sinnvoll, sich mit Kadenzen auszukennen. Kadenzen sind in jedem Stück Musik enthalten, um die momentane Tonart zu festigen oder einen &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/709-kadenzen-bilden-und-erkennen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um die Harmonielehre besser zu verstehen, Tonarten in einem Song zu erkennen oder besser Stücke schreiben zu können, ist es sinnvoll, sich mit Kadenzen auszukennen. Kadenzen sind in jedem Stück Musik enthalten, um die momentane Tonart zu festigen oder einen Abschluss zu definieren. Musiker Knowhow stellt Dir die wichtigsten Kadenzen näher vor.</p>
<p><span id="more-709"></span>
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<p>In den meisten Fällen besteht die Kadenz aus leitereigenen Akkorden und endet auf der Tonika beziehungsweise der ersten Stufe. Auch der vorletzte Akkord ist fast immer näher definiert: Die Dominante steht auf der fünften Stufe und wird meistens mit einer kleinen Septime versehen. Im wesentlichen gibt es drei wichtige Kadenzen.</p>
<h3>Einfache Kadenz</h3>
<p>Die einfache Kadenz definiert ganz klar die Tonart und ist in fast jedem Stück unabhängig von der Stilistik zu finden. Sie baut sich aus nur drei Akkorden auf: Zuerst erklingt die Subdominante, danach der Dominantseptakkord. Am Schluss wird die Tonika gespielt. In Stufen ausgedrückt lautet die einfache Kadenz <strong>IV-V7-I</strong>. Im Falle von C-Dur ist das die Akkordfolge <strong>F-G7-C</strong>.</p>
<h3>Erweitere Kadenz</h3>
<p>Die erweiterte Kadenz baut sich wie die einfache Kadenz auf. Nach jedem Akkord erklingt aber noch die dazugehörige Mollparallele. Diese befindet sich immer eine kleine Terz oder drei Halbtonschritte unter dem Durdreiklang. Die Parallelen von Subdominante, Dominante und Tonika gehören ebenfalls zu den leitereigenen Akkorden und passen somit gut zur eigentlichen Tonart.</p>
<p>Die Tonika wird der erweiterten Kadenz vorangestellt, so dass aus <strong>IV-V7-I</strong> mit allen Parallelen folgende Wendung wird: <strong>I-VI-IV-II-V-III-I</strong> oder in C-Dur <strong>C-Am-F-Dm-G-Em-C</strong>. Die erweiterte Kadenz findet in ihrer reinen Form nur selten Anwendung. Störend wirkt zum Beispiel die dritte Stufe vor der Tonika. Deshalb wird die Kadenz in den einzelnen Titeln oft leicht verändert.</p>
<h3>Quintfallkadenz</h3>
<p>Sehr viel häufiger setzen Komponisten die Quintfallkadenz ein. Wie der Name schon andeutet, stehen die einzelnen Akkorde in Abständen von Quinten zueinander. Die Grundtöne der Dreiklänge wandern immer eine Quinte nach unten, bis sie die Tonika erreichen. Rechnest Du von C-Dur immer eine Quinte oder sieben Halbtonschritte hoch, erhältst Du folgende leitereigene Dreiklänge: <strong>C-G-Dm-Am-Em</strong>. Jetzt brauchst Du nur noch die Richtung ändern.</p>
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<p>In Stufen ausgedrückt lautet die Quintfallkadenz <strong>III-VI-II-V-I</strong>. Je nach Musikstil können die Akkorde noch mit einer Septime versehen werden. Diese Kadenz findest Du teilweise in der Pop-Musik, besonders stark aber im Jazz, Funk und Soul. In jedem Fall kann Kadenz verkürzt werden, oder gar im Jazz in mehreren Tonarten nacheinander erklingen.<br />
<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/cc038a6456754dc8993b87833a8628cc" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
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		<title>Tonart bestimmen und verstehen</title>
		<link>http://www.musiker-knowhow.de/697-tonart-bestimmen-und-verstehen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 20:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[erkennen]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
		<category><![CDATA[tonart]]></category>
		<category><![CDATA[transkription]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade Einsteiger stellen sich immer wieder einmal die Frage, in welcher Tonart das vorgelegte Stück steht. Auch beim Heraushören von Songs muss die Tonart zuerst bestimmt werden, um später die Akkorde oder Melodie zusammenzusetzen. Musiker Knowhow hilft Dir bei den &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/697-tonart-bestimmen-und-verstehen.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade Einsteiger stellen sich immer wieder einmal die Frage, in welcher Tonart das vorgelegte Stück steht. Auch beim Heraushören von Songs muss die Tonart zuerst bestimmt werden, um später die Akkorde oder Melodie zusammenzusetzen. Musiker Knowhow hilft Dir bei den ersten Schritten zum Bestimmen der Tonart.</p>
<p><span id="more-697"></span>
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<p>Liegen Noten oder gar Akkorde vor, gibt es einige Indizien, die für eine bestimmte Tonart sprechen. So kannst Du Dir zuerst die Vorzeichen am Anfang der ersten Zeile ansehen. Der Basston des Schlussakkords entspricht außerdem zumeist der Tonart. Außerdem sollte eine Kadenz das Ende des Stückes einläuten.</p>
<h3>Vorzeichen</h3>
<p>Die Vorzeichen am Anfang der Zeile bestimmen, welche Noten im gesamten Stück erhöht oder erniedrigt werden. Sie zeigen auch eine Tonart an. Wichtig sind die Vorzeichen am Anfang eines Stückes, da sie sich im Verlauf des Titels auch ändern können.</p>
<p>Voraussetzung ist, dass Du den Quintenzirkel beherrschst oder zur Hand hast. So zeigen drei Kreuze an, dass das Stück in A-Dur oder F#-Moll sein kann. Dur und Moll wird durch die Vorzeichen nicht näher bestimmt. Du musst also mindestens ein weiteres Indiz finden.</p>
<h3>Schlussakkord</h3>
<p>Über den Schlussakkord kannst Du dann eindeutig die Tonart bestimmen. Bei bestimmten Instrumenten wie dem Klavier solltest Du Dir dazu gleich den letzten Basston ansehen. Am sichersten ist es allerdings, wenn der ganze Akkord analysiert wird. Findest Du Die Töne F#, A und C#, wird das Stück in F#-Moll stehen. A, C# und E ergeben A-Dur. Wichtig ist, dass Du diese Dreiklänge erkennen kannst.</p>
<p>Mehr lesen: <a href="http://www.musiker-knowhow.de/291-akkorde-auf-dem-klavier-dreiklange.html">Dreiklänge auf dem Klavier</a></p>
<h3>Kadenz</h3>
<p>In einigen Fällen kann es vorkommen, dass der Schlussakkord nicht der Tonart entspricht. Wer also ganz sicher gehen möchte, sucht nach der ersten oder letzten Kadenz des Stückes. Die Kadenz ist eine Akkordabfolge, die die momentane Tonart bestätigt. Innerhalb des Stückes kann sich die Tonart durch eine Modulation ändern.</p>
<p>Es gibt verschiedene Kadenzen, eines haben sie aber alle gemeinsam: Am Ende steht der Grundakkord der Tonart, davor die fünfte Stufe der Tonart. In vielen Fällen ist die fünfte Stufe zusätzlich ein Septakkord. Im Falle von A-Dur wäre also die kleinste Kadenz E7 &#8211; A. Steht das Stück in F#-Moll lautet die Kadenz C#7 &#8211; F#m.</p>
<p>Mehr lesen: <a href="http://www.musiker-knowhow.de/709-kadenzen-bilden-und-erkennen.html">Kadenzen bilden und erkennen</a></p>
<h3>Heraushören der Akkorde</h3>
<p>Um die Akkorde oder Melodie eines Stückes herauszuhören, solltest Du ebenfalls die Tonart kennen. Diesmal gibt es aber keine Noten, an die man sich halten kann. Zuerst solltest Du deshalb auf die ersten Basstöne hören und sie Dir nacheinander aufschreiben. Da sie meistens Grundtöne der Akkorde sind, kannst Du nun auf die Tonart schließen und die passenden Akkorde ausprobieren.</p>
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<p>Dazu solltest Du die leitereigenen Dreiklänge und die Kadenzen kennen. Als erstes suchst Du Dir am besten Basstöne heraus, die im Verhältnis zur ersten, vierten und fünften Stufe stehen. Bestenfalls sind sie aneinander gereiht. In A-Dur wären dies D, E und A. Dann solltest Du zur Aufnahme bei allen drei Basstönen den gleichnamigen Dur-Akkord spielen. Klingt das korrekt, kannst Du auch die anderen Basstöne mit leitereigenen Akkorden von in der Tonart dazuspielen.<br />
<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/5d67cfb9bfbd4b72b6a0ddcb922f39b7" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
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		<item>
		<title>Musiktheorie lernen mit dem iPhone</title>
		<link>http://www.musiker-knowhow.de/659-musiktheorie-lernen-mit-dem-iphone.html</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 20:51:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[gerhörbildung]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[programme]]></category>
		<category><![CDATA[sammlung]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den inzwischen über 140.000 Applikationen befinden sich im AppStore zahlreiche Programme für das iPhone oder den iPod touch, die Musiker zum lernen oder für die eigene Kreativität einsetzen können. Wenn Du Deine musiktheoretischen Kenntnisse erweitern oder Dein Gehör verbessern &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/659-musiktheorie-lernen-mit-dem-iphone.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter den inzwischen über 140.000 Applikationen befinden sich im AppStore zahlreiche Programme für das iPhone oder den iPod touch, die Musiker zum lernen oder für die eigene Kreativität einsetzen können. Wenn Du Deine musiktheoretischen Kenntnisse erweitern oder Dein Gehör verbessern möchtest, kannst Du mit diesen iPhone-Apps auch unterwegs Deine musikalischen Fähigkeiten ausbauen.</p>
<p><span id="more-659"></span>
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<p>Musiktheorie ist in vieler Hinsicht wichtig für den Musiker. Egal ob Amateuer oder Profi &#8211; immer dreht es sich in der Musik um Noten, Intervalle, Akkorde, Skalen, den Quintenzirkel, Rhythmus und viele weitere Themen. Und wer hätte da nicht immer ein Nachschlagewerk bei sich oder möchte auf dem Fahrtweg noch ein wenig wein Gehör trainieren?</p>
<h3>Nota</h3>
<p>Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei der iPhone-App &#8220;Nota&#8221; in erster Linie um ein Programm zum Noten lernen. Doch auch Akkorde und Skalen können Anfänger oder Fortgeschrittene nachschlagen und auf einer Klaviertastatur nachspielen. &#8220;Nota&#8221; ist außerdem ein Nachschlagewerk für viele musikalische Bezeichnungen, die formschön in einer CoverFlow-ähnlichen Ansicht angezeigt werden.</p>
<p>Wenn Du nur Noten lernen und gelegentlich auf der Klaviertastatur spielen möchtest, ist das kostenlose &#8220;Nota Light&#8221; genau das richtige für Dich. In der Vollversion erfreuen sich auch Fortgeschrittene an dem vollen Funktionsumfang. Sie ist derzeit für 3,99 Euro im AppStore erhältlich.</p>
<p><strong>Update:</strong> Die kostenlose Version Nota Lite wurde kürzlich eingestellt. Dafür haben die Entwickler den Preis der Vollversion ein wenig gesenkt.</p>
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<h3>Quintenzirkel</h3>
<p>Gerade Einsteiger haben oft Schwierigkeiten, sich mit den Tonarten zurechtzufinden. &#8220;Quintenzirkel&#8221; stellt selbigen als Drehscheibe auf dem iPhone oder iPod touch dar und zeigt zudem noch die Subdominante und Dominante sowie die parallele Molltonart an. Den Grundtion der ausgewählten Tonart und der harmonisch verwandten Akkorde spielt das iPhone-App auf Wunsch mit einem Klavier-, Gitarren- oder Violinenklang ab.</p>
<p>&#8220;Quintenzirkel&#8221; ist insbesondere für Einsteiger und Musikschüler ein gutes Werkzeug, dass nun auch unterwegs genutzt werden kann. Das Programm ist für derzeit 1,59 Euro im AppStore erhältlich.</p>
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<h3>ScaleMaster</h3>
<p>Gerade für die Improvisation sind Skalen wichtig. &#8220;ScaleMaster&#8221; gibt auf dem iPhone eine Übersicht aller möglichen und unmöglichen Skalen. Neben Dur und Moll, den Kirchentonleitern enthält das Programm mit über 100 Tonleitern auch Bebop-Skalen und Exoten von jedem Grundton. In vier unterschiedlichen Schlüsseln zeigt die iPhone-App die Noten an und spielt sie vor.</p>
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<p>Auch die Griffe auf der Gitarre oder die entsprechenden Tasten auf dem Klavier stellt &#8220;ScaleMaster&#8221; dar. Die iPhone-App richtet sich sowohl an Anfänger als auch an Profis und ist ein nützliches Werkzeug für Musikschule oder Studium. &#8220;ScaleMaster&#8221; ist im AppStore für derzeit 7,99 Euro erhältlich.</p>
<div class="ads-apps"><span class="apps"><a href="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/AppStore.php?appid=290752460" target="_blank"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/cache/290752460.png" alt="ScaleMaster (AppStore Link) " /></a> <div class="apps-info"><span class="apps-title">ScaleMaster</span><br />Hersteller: <a href="http://iphone.rogame.com/pages/ScaleMaster.html" target="_blank">Arthur Roolfs</a><br /> Freigabe: 4+<br />Preis: 5.49 &#8364; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/AppStore.php?appid=290752460" rel="nofollow" target="_blank" >Herunterladen (Affiliate)</a></div></span><div style="clear: both"></div></div>
<h3>Karajan</h3>
<p>&#8220;Karajan&#8221; ist ein komplettes Gehörbildungs-Programm für das iPhone, das alles enthält was des Musikers Herz begehrt. Es fragt Intervalle, Akkorde und Tonleitern in unterschiedlichen Umfängen und Schierigkeitsstufen ab. Absoluthörer können einzelne Töne erraten und Schlagzeuger das ungefähre Tempo. Die iPhone-App bietet zum Abspielen fünf verschiedene Instrumente an.</p>
<p>Je nachdem, ob sich das iPhone im Hoch- oder Querformat befindet, kannst Du die richtige Antwort in einer Liste auswählen oder auf einer Klaviertastatur spielen. Für Einsteiger gibt es ein stark eingeschränktes &#8220;Karajan Beginner&#8221; zum Ausprobieren für lau. Die Vollversion kostet 11,99 Euro und ist in Apples AppStore erhältlich.<img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/9d1512631b9e49dc9dcc94c88b2e0b4b" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
<p><div class="ads-apps"><span class="apps"><a href="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/AppStore.php?appid=284445260" target="_blank"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/cache/284445260.png" alt="Karajan® Beginner - Musik- und Gehörbildung (AppStore Link) " /></a> <div class="apps-info"><span class="apps-title">Karajan® Beginner - Musik- und Gehörbildung</span><br />Hersteller: <a href="http://www.karajan-eartrainer.com/de/iPhone-und-iPod-touch.html" target="_blank">appsolute GmbH</a><br /> Freigabe: 4+<img class="ratingStarsImg" src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/images/stars3.png" alt="3" title = "46 Ratings" ><br />Preis: Kostenlos <a href="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/plugins/appstore/AppStore.php?appid=284445260" rel="nofollow" target="_blank" >Herunterladen (Affiliate)</a></div></span><div style="clear: both"></div></div><br />
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		<title>Noten lesen &#8211; der Trick</title>
		<link>http://www.musiker-knowhow.de/289-notenlesen-der-trick.html</link>
		<comments>http://www.musiker-knowhow.de/289-notenlesen-der-trick.html#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Noten]]></category>
		<category><![CDATA[Trick]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennst Du den? Fragt der Bassist den Gitarristen: &#8220;Sag mal, wie hast Du eigentlich Noten lesen gelernt?&#8221; Antwortet der Gitarrist: &#8220;Mal ganz unter uns, ich kann gar keine Noten lesen. Ich kneife einfach meine Augen zusammen und spiele dann die &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/289-notenlesen-der-trick.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennst Du den? Fragt der Bassist den Gitarristen: &#8220;Sag mal, wie hast Du eigentlich Noten lesen gelernt?&#8221; Antwortet der Gitarrist: &#8220;Mal ganz unter uns, ich kann gar keine Noten lesen. Ich kneife einfach meine Augen zusammen und spiele dann die Linie&#8221;. Was für den einen ein Witz ist, könnte für den anderen eine große Hilfe zum Einstieg in das Notenlesen sein. Die musikalische &#8220;Linie&#8221; ist selbst aus professioneller Sicht sehr bedeutend. Warum dann nicht als Lesehilfe?</p>
<p><span id="more-289"></span>
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<p>Dir ist es zu mühsam, jede einzelne Note erst zu lesen, in Notennamen zu übersetzen, um sie dann wiederum auf der Tastatur oder dem Griffbrett zu finden? Es geht tatsächlich viel einfacher &#8211; und vor allen Dingen intuitiver. Der Trick dabei ist, nur die erste Note zu kennen. Der Rest geht dann wie von selbst. Auch der Umgang mit unterschiedlichen Notenschlüsseln sollte dann kein Problem mehr darstellen.</p>
<h3>Notensysteme und die erste Note</h3>
<p>Der Notenschlüssel stellt eine Art Bezugssystem zu den Noten dar. Unterschiedliche Notenschlüssel gibt es eigentlich nur, damit verschieden hohe Instrumente in die Notenzeile passen und nicht mit zahlreichen Hilfslinien geschmückt werden müssen. Der Lage des Instruments entscheidet dabei über den Schlüssel.</p>
<p>Die drei bekanntesten Schlüssel sind dabei der G-Schlüssel (besser bekannt als Violinschlüssel), der F-Schlüssel (bekannt als Bassschlüssel) und der C-Schlüssel (bekannt als Bratschenschlüssel). Wie der Name schon sagt, geben sie einen bestimmten Ton im Notensystem an.</p>
<p><a href="http://www.musiker-knowhow.de/289-notenlesen-der-trick.html/schluessel" rel="attachment wp-att-368"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/uploads/2009/02/schluessel.jpg" alt="Notenschlüssel" title="Notenschlüssel" width="300" height="180" class="aligncenter size-full wp-image-368" /></a></p>
<p>Von diesem Basiston aus kannst Du den ersten Ton Deiner Noten abzählen. Dabei zählst Du jede Linie und jeden Zwischenraum mit und überträgst den entsprechenden Ton auf Deine Tastatur. Bei Saiteninstrumenten wie der Gitarre ist das nicht ganz so einfach, da es verschiedene Lagen gibt, in denen ein und derselbe Ton gespielt werden kann.</p>
<h3>Linie lesen</h3>
<p>Sofern Du den ersten Ton hast, vergleichst Du ganz einfach den folgenden mit dem aktuellen Ton und spielst die Veränderung auf Deinem Klavier oder Deiner Gitarre. Hilfreich ist dazu auch das Vergleichen größerer Abschnitte. So ist in unserem Übe-Beispiel der zweite Takt von der Bewegung her das Gleiche wie der erste Takt, nur einen Ton tiefer. So etwas findet man in der Musik häufig.</p>
<p><a href="http://www.musiker-knowhow.de/289-notenlesen-der-trick.html/notenbsp01" rel="attachment wp-att-369"><img src="http://www.musiker-knowhow.de/wp-content/uploads/2009/02/notenbsp01.jpg" alt="Linie lesen" title="Linie lesen" width="450" height="43" class="aligncenter size-full wp-image-369" /></a></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Mit dem Trick, einfach die Veränderungen zu lesen und auf Dein Instrument zu übertragen, lassen sich leicht musikalische Phrasen spielen. Außerdem hilft es Dir, Dich eingehender mit der Musik zu beschäftigen und größere Zusammenhänge der Melodie-Entwicklung zu erkennen. In Verbindung mit der Stufenharmonik und dem Wissen um Tonarten ist dieser Trick ein ausgezeichnetes Werkzeug. Nach ausdauernder Anwendung fällt dadurch das Notenlesen leicht.</p>
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<p>Und doch solltest Du Dich der &#8220;richtigen&#8221; Notennamen widmen, um den Ton exakt bestimmen zu können. Außerdem ist dies notwendig, wenn Du Dich mit anderen Musikern austauschst. Oder hast Du je gehört: &#8220;Spiel doch mal den Ton drei Noten über dem G, der klingt an der Stelle besser!&#8221;<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/c67fb8f445384265bc4ba0d92179ae14" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
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		<title>Wie war das mit den Kirchentonleitern?</title>
		<link>http://www.musiker-knowhow.de/92-wie-war-das-mit-den-kirchentonleitern.html</link>
		<comments>http://www.musiker-knowhow.de/92-wie-war-das-mit-den-kirchentonleitern.html#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 00:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko Schubert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musiktheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchentonleiter]]></category>
		<category><![CDATA[Modi]]></category>
		<category><![CDATA[Skalen]]></category>
		<category><![CDATA[Stufenharmonik]]></category>
		<category><![CDATA[Tonleiter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob es nun Musik aus dem Mittelalter sein muss, oder lieber in aktueller, Rock-, Pop- oder Jazzmusik, ob in Chorälen oder heavy Rock-Solos, um Kirchentonleitern kommt kein professioneller Musiker herum. Doch wie ist das gleich nochmal mit diesen Kirchentonleitern? Da &#8230; <a href="http://www.musiker-knowhow.de/92-wie-war-das-mit-den-kirchentonleitern.html">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob es nun Musik aus dem Mittelalter sein muss, oder lieber in aktueller, Rock-, Pop- oder Jazzmusik, ob in Chorälen oder heavy Rock-Solos, um Kirchentonleitern kommt kein professioneller Musiker herum. Doch wie ist das gleich nochmal mit diesen Kirchentonleitern? Da war doch etwas mit Halb- und Ganztonschritten, oder? Oder gibt es eine bessere Erklärung?</p>
<p><span id="more-92"></span>Die aus der frühchristlichen Liturgie entstammenden Modi werden ja gern über die Verschiebungen der Halbtonschritte in einer Tonleiter, zumeist ausgehend von Dur erklärt. Viele Lehrer in den allgemeinbildenen Schulen predigen dies und wundern sich dann, warum kein Schüler etwas versteht. Oder es einfach auswendig büffelt. Selbst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchentonleiter" target="_blank">Wikipedia</a> schreibt:</p>
<blockquote><p>Die Kirchentonarten sind eigentlich keine <a title="Tonart" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tonart">Tonarten</a>, sondern Tonleitern (Skalen), die sich durch eine individuelle Abfolge von Ganz- und Halbtonschritten definieren. Die Dur- und Moll-Tonleitern sind eine Teilmenge der erweiterten Modi.</p></blockquote>
<p>&#8230;und verliert sich dann in kryptischen Erklärungen. Dass sie Modi allerdings <strong>ein und der selben</strong> Tonleiter entspringen wird dabei unbeachtet gelassen.</p>
<p style="text-align: center;"><!-- Either there are no banners, they are disabled or none qualified for this location! --></p>
<p>Mithilfe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stufentheorie_(Harmonik)" target="_blank">Stufenharmonik</a> wird dies allerdings etwas einfacher: Jedem leitereigenen Akkord auf seiner entsprechenden Stufe wird eine Kirchentonleiter mit ähnlichen Eigenschaften wie dem dazugehörigen Akkord zugeordnet. Daraus ergibt sich dann folgendes:</p>
<ul>
<li>Stufe I &#8211; Dur (ionisch), klingt nach Dur</li>
<li>Stufe II &#8211; Dorisch, klingt nach Moll</li>
<li>Stufe III &#8211; Phrygisch, klingt nach Moll</li>
<li>Stufe IV &#8211; Lydisch, klingt nach Dur</li>
<li>Stufe V(7) &#8211; Mixolydisch, klingt nach Dur mit kleiner Septime</li>
<li>Stufe VI &#8211; reines Moll (äolisch), klingt natürlich nach Moll</li>
<li>Stufe VII &#8211; lokrisch, klingt nach Vermindert (Mollterz, verminderte Quinte)</li>
</ul>
<p>Daraus ergibt sich, dass wenn ich z.B. Mixolydisch von F suche eigentlich nichts anderes spiele, als Bb-Dur von der 5. Stufe. Oder beim Spielen einer Quintfallkadenz (z.B. VI-II-V-I) nichts anderes als Dur der 1. Stufe. Das spart mir schon mal sich erst sämtliche Kirchentonleitern zusammen zu suchen. Ich kann also einfach losspielen.</p>
<p>Wenn man sich das Ganze noch ein wenig genauer anschaut, wird man feststellen dass die einzelnen Modi sich eigentlich nur in einem Ton (bei Lokrisch zwei) von einer Dur- oder Molltonleiter unterscheiden. Zum Beispiel:</p>
<ul>
<li>Stufe II &#8211; Dorisch, klingt nach Moll &#8211; ist eine reine Molltonleiter wobei sich der 6. Ton erhöht</li>
</ul>
<p>Das kann sehr helfen, sie gehörlich zu erkennen. Probiert doch einfach mal die anderen Modi aus. In welchem Ton ändern sie sich gegenüber der entsprechenden Dur- bzw. Molltonleiter?<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/854cfab4e99843b5a45c18472f36607d" width="1" height="1" alt="VG Wort" /></p>
<p><em>Foto: aboutpixel.de / Stimmgabel © maggie</em></p>
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